Sonntag, 27. Juli 2014

Infos über Blogposts

Sollten Sie eine Nachricht über ein Blogpost erhalten, was anscheinend leer ist,
folgen Sie bitte dem Link zum Blog, um das darin enthaltene Video zu sehen. Dies ist leider nicht in der Ankündigung eingebettet. Ich werde das in Zukunft ändern. Danke ;-)


Gemeinsames Spiel mit dem Ball



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Pferde spielen gern. Hier Spiel mit Pylone




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Freitag, 25. Juli 2014

Der Kaltblüter Hurican und sein Besitzer zeigen eine lustige Show

Die Beiden sind einfach nur genial, lohnt sich das zu sehen und vor allen Dingen auch zu HÖREN!
Hier im Film bei Youtube

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Wie erkennt man verwahrloste Pferde? Pferdeskandal in Ahrweiler. Tierschützer schlagen Alarm. Amtsveterinär handelt nicht.

Leider kommt es vor, dass Amtsveterinäre auch bei Anzeigen nicht handeln. Meist aus Zeitnot. Sie müssen sich um viele Tiere kümmern, auch um die, die wir leider immer noch essen.
Da hilft nur eins, immer wieder Alarm schlagen, nicht nur beim Amtsveterinär, sondern auch in Tierschutzorganisationen.

Den beispielhaften Fall Ahrweiler vom November 2013 können Sie hier im Artikel vom WDR und in dem Beitrag Tiere suchen ein Zuhause mitverfolgen. Mit einer Liste von Hinweisen in einem Artikel, darauf, wie auch der Laie eine Vernachlässigung von Pferd und Grundstück auf dem es lebt erkennen kann:
Pferdeskandal Ahrweiler

Ich zittiere die Autorin Christiane von Schwind:
Wie erkennt man verwahrloste Pferde?
Häufig rechtfertigen Amtsveterinäre ihr Nichthandeln damit, dass es sich bei Anzeigen aus der Bevölkerung meist um Fehlalarme handele. Tatsächlich kommt es vor, dass Leute durch Witterung schmutzige oder altersbedingt dünne Pferde für vernachlässigt halten. Wichtig ist der Gesamteindruck der Tiere und der Haltungsbedingungen. Im Folgenden einige Anhaltspunkte, die auf Vernachlässigung hinweisen können.
Hinweise beim Pferd:
  • extrem dünn, Rippen und Wirbelsäule sind deutlich zu sehen
  • wirkt apathisch, schlapp, zittert
  • Wunden ohne Anzeichen von medizinischer Versorgung
  • Löcher im Fell (Hinweis auf Parasiten)
  • Lahmheiten (das Pferd humpelt)
  • Kotverschmierte Analregion
  • Schnabelhufe (wuchernder Huf wölbt sich vorne hoch)
  • dicker Ausfluss aus Nüstern, offensichtliche Atemprobleme, Husten
  • entzündete Augen
  • extrem verfilzte Mähne und Schweif
Hinweise am Grundstück:
  • voller Müll und unfallträchtiger Gerätschaften
  • zusammengebastelte und gefährliche Einzäunung
  • kein angemessener Witterungsschutz für alle Pferde
  • kein Futter (Gras oder Heu) und Wasser bei mehreren Stichproben
Wenn Sie gravierende Missstände beobachten, können Sie versuchen, mit dem Halter zu sprechen. Reagiert er aggressiv oder ändert nichts an den Zuständen, informieren Sie die zuständige Veterinärbehörde. Fassen Sie Ihre Beobachtungen detailliert und sachlich zusammen. Machen Sie Fotos oder Videoaufnahmen. Ganz wichtig: Haken Sie beim Amt nach und schalten gegebenenfalls Tierschutzvereine ein – Ihre Hartnäckigkeit kann das Leben von Tieren retten!
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Pferdehaltung artgerecht

Die Pferdehaltung in herkömmlichen Boxen ist inzwischen die Norm.
Da sind wir doch mal froh, dass die Ständerhaltung in weiten Teilen nicht mehr erlaubt ist.
Aber ist das artgerechte Pferdehaltung?

Ein schöner Film darüber vom WDR mit dem Sachverständigen für Pferdehaltung Georg Finkl, sowie einen Artikel darüber finden Sie hier:
Tristes Dasein hinter Gittern

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Sonntag, 20. Juli 2014

Naturecken im Paddock-Paradise anlegen? Welche Pflanzen sind Pferdegerecht?

In einem Paddock-Paradise kann man schöne Naturecken anlegen.
Da rechtwinklige Ecken manchmal ein Pferd "fangen" können, könnte man auch etwas anderes damit machen.
Einen Baumstamm mit Leckstein darin positionieren, und die Ecke mit Absperrlitze abgrenzen und um den Baumstamm Luzerne oder Blumen die für Pferde nicht giftig sind, pflanzen. Auch ein Häufchen totes Holz bietet Vögeln einen gewissen Nutzen.
Oder den Baumstamm noch mit Löchern versehen und Bienen einen Unterschlupf gewähren.

Eine Hecke als Windschutz pflanzen, und sie großräumig abgrenzen, bis sie gewachsen ist.
Natürlich mit Pflanzen, die von Pferden nicht gern gefressen werden.
Darin kann man auch Nistplätze für Vögel verstecken.

Vögel und Pferde arrangieren sich gegenseitig gut. Die Vögel halten Insekten fern und picken sie manchmal vom Pferderücken, während sie auf den Pferden reiten.
Es bietet sich an, auch an Giebeln und unter Dächern von Unterstanden Nistkästen für die Vögel anzubringen.

Wer noch ein paar Ideen braucht kann hier fündig werden.
Auch auf einer Niederländischen Seite gibt es gute Tipps für Bepflanzungen, kann man sofort übersetzen lassen.
Bäume für Weideflächen sind hier zu finden.
Ein allgemeiner Pflanzenratgeber für pferdegerechte Pflanzen ist hier zu finden.


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Donnerstag, 17. Juli 2014

Wilder Strandritt - Beachgallop

3 Mädchen am Strand, reiten wie der Wind ;-)


Offenstall mit Freßständern. Meine Erfahrungen


Unser Wallach steht in einem Offenstall. Als ich dorthin zog gab es eine große Raufe zum Fressen für mehrere Pferde und 3-4 kleinere Raufen. 5 Pferde bewohnten den Stall. Heute sind es mittlerweile 7 Pferde und es gibt nur noch 5 Freßständer dort. Die Pächterin geht davon aus, dass nicht alle immer fressen müssen, sondern auch mal ruhen und so könnten sie sich abwechseln. Denn in der Liegehalle können auch nicht alle 7 Pferde auf einmal liegen und sie schlafen ja offensichtlich nicht immer alle auf einmal. Wenigstens gibt es ja aber die Freßständer und noch einen anderen Unterstand bei schlechtem Wetter.

Ab und zu ist Wechsel in der Gruppe. Mal geht ein Pferd, mal kommt ein Pferd. Ein ranghohes Pferd hat vor einiger Zeit die Gruppe verlassen und es gab einen Rangwechsel.

Seit ein paar Tagen hat unser Wallach Bisswunden am Bauch. Erst eine, heut nochmal eine. Und immer wieder oben auf der Kruppe. Leider sind im Winter auch 3 Decken drauf gegangen, alle hinten zerbissen. Hab mich schon gefragt, woran das liegen könnte.

Heute habe ich es zufällig beobachtet. Meist stehen ja 5 Pferde in den Freßständern. Die anderen stehen davor und warten bis sie dran sind. Die Herde will ja immer zusammen fressen, schlafen, wandern usw. Wenn das jetzt rangniedrige Pferd sind, ist das kein Problem, denn sobald ein anderes Pferd rückwärts raus kommt, weichen diese und lassen denjenigen raus, der mal trinken oder schlafen gehen möchte. Oder sie beknabbern liebevoll den Hintern um zu sagen, komm doch mal raus, ich möchte mal rein.

Steht aber der Ranghohe davor, darf sich keiner rückwärts bewegen. Sobald das einer versucht, bekommt er Bisse. Keiner traut sich dann so recht rückwärts raus. Es wird immer wieder versucht, aber sofort abgebrochen, wenn er hinbeißt. Der Ranghohe sieht das ja als Mißachtung seiner Autorität und bestraft die anderen für diese Respektlosigkeit sich mit dem Hinterteil ihm zu nähern und ihn weg zu treiben. Aus seiner Sicht heraus sehr verständlich, so sind eben die Herdenregeln.

Ich weiß jedenfalls jetzt warum unser Wallach kaum aus dem Freßständer heraus kommt, wenn er gerufen wird, was er vorher ohne Probleme sofort machte. Er hat einfach Angst. Auch verständlich. Auch bei den anderen Einstellern mit den Rangniedrigeren habe ich das schon beobachtet. Keiner mag so recht heraus kommen, weil der Ranghohe davor stehen könnte und vielleicht nicht gesehen wird, dann kommt wohl oder übel die Strafe...

Aus meiner Erfahrung heraus ist mein Rat folgender: Immer genauso viele Freßständer anbieten wie Pferde da sind, sonst gibt es Grund genug für Verletzungen, Kosten (Pferdedecken und Tierarzt), Angst und Stress, die alle nicht sein müssten.


Mittwoch, 16. Juli 2014

Problempferd - oder neues Pferd verhält sich zunehmend anders als erwartet. Was können Sie tun?


Stehen Sie mit ihrem neuen Pferd vor einem Problem? War es anfangs ganz anders? Genau das Pferd, was Sie für sich selbst oder für Ihr Kind erträumten? Und nun verhält es sich zunehmend anders als Sie es kennen gelernt haben? Was können Sie jetzt tun?

Zum ersten Verständnis einmal vorweg:
Pferde sind Herdentiere. Sie brauchen den Kontakt zu anderen Pferden, brauchen genug Bewegung und Beschäftigung, ausreichend Fresszeiten und artgerechtes Futter, Pflege an Zähnen, Fell und Hufen  und müssen ständig genau beobachtet werden ob es ihnen gesundheitlich gut geht, denn sie können keinen Schmerzlaut äußern und müssen vom Menschen pferdegerecht behandelt werden um sich wohl zu fühlen.

Fehlt auch nur eine dieser Komponenten oder wird etwas falsch gemacht, wird das Pferd physisch oder psychisch krank werden und mit seinem Verhalten darauf reagieren. Das wäre zuerst mal eine Überlegung wert.

Falls Sie ein Pferd gekauft haben, was allem Anschein nach gesund und munter war, folgsam und ausgeglichen, und es ändert nun sein Verhalten, kann das noch andere Ursachen haben. Um die gesundheitlichen auszuschließen sollten Sie das Pferd erst einmal gründlich untersuchen lassen. Vom Tierarzt, Pferdezahnarzt, Hufpfleger, oder auch Pferde-Physiotherapeuten, Pferde-Heilpraktiker und eventuell einen Futterberater hinzu ziehen.

Sind gesundheitliche Probleme ausgeschlossen, hat das Pferd andere Probleme. Diese könnten auch Haltungsbedingt sein, denn für jedes Pferd ist nicht jede Haltungsform gleich passend. Sollten Sie aber die vorgenannten Spezialisten hinzu gezogen haben, werden diese Haltungsformen auch besprochen worden sein.

Ist alles mögliche abgeklärt und noch nichts gefunden, hat das Pferd wahrscheinlich Probleme im Umgang mit Ihnen. Zuallererst: Nicht jedes Pferd ist für jeden Menschen geeignet. Auch Pferde haben unterschiedliche Charaktere. Es muss zusammen passen. Das Pferd kann sich jedenfalls nicht auf den Menschen einstellen. Pferde können nur Pferd sein. So wie sie sind kann man sie nicht ändern.

Es gibt eine alte Regel, die besagt ein junges Pferd gehört zu einem erfahrenen Reiter, und ein erfahrenes Pferd kann einem jungen Reiter etwas beibringen. Das hat schon so seine Berechtigung. Allerdings gibt es dabei einen Haken. Ob jung oder alt, ein Pferd lernt ständig hinzu. Und ein erfahrenes Pferd lernt auch sehr schnell, wenn der Reiter einiges falsch macht, dass es sich sehr leicht ein Verhalten aneignen kann, was den unerfahrenen Reiter überfordert. Und schon gehen die Meinungen von Pferd und Reiter immer weiter auseinander. Das führt zwangsläufig irgendwann zu Problemen.
Wenn der unerfahrene Reiter keine ständige und richtige Ausbildung genießt, wird sehr bald das Pferd die Führung übernehmen. Und irgendwann wird es die Meinung haben, es hätte mehr zu sagen, als der Mensch, der eigentlich denkt es wäre anders herum. Deshalb kann ein Pferd sein Verhalten mit der Zeit ändern und zum sogenannten Problempferd werden.

Als Mensch muss ich ständig dazu lernen und bereit sein, mich auf mein Pferd einzustellen, wie schwierig es mir auch erscheinen mag. Da es nun die verschiedensten Pferdecharaktere gibt, tut der Mensch gut daran, sich mit der Psyche und Verhaltensweise der Pferde auseinander zu setzen.
Wenn ich als Mensch die Herdenregeln kenne, fällt es mir leichter zu verstehen, warum sich das Pferd widersetzt oder mich vielleicht aus seiner Sicht heraus bestraft für mein vermeintlich falsches Verhalten als rangniedriges Herdenmitglied, denn auch als Mensch zähle ich für das Pferd dazu und werde eingeordnet in die Rangfolge. Vielleicht möchte es mich nicht einmal für mein falsches Verhalten bestrafen durch schlagen, beißen oder rempeln, vielleicht möchte es auch nur seine Kräfte messen, weil es merkt, dass die Rangordnung nicht geklärt ist.

Ich gehe mal davon aus, dass wir unser Pferd nicht schlagen, ihm keine Schmerzen bereiten, oder es in sonst irgendeiner Weise drangsalieren. Wir wissen aber nicht immer, ob das Pferd von einem anderen Menschen falsch behandelt wurde und wir uns dem Pferd gegenüber so verhalten, dass es daran erinnert wird und denkt es müsse sich wehren und schützen vor erneuter Pein.

Lernen wir aber die Herdenregeln kennen und können uns so verhalten, wie eine richtige Führungspersönlichkeit das in der Herde normalerweise übernimmt, so werde ich ein zufriedenes Pferd erhalten, welches sich wohl und geborgen in unserer kleinen Zweierherde fühlen kann und das nicht ständig und immer wieder versuchen muss, seine Ranghöhe heraus zu finden.

Ich kann ein tolles Buch empfehlen, in dem viel über Pferdeverhalten, Pferdesprache und Rangordnung gelehrt wird. Es darf eigentlich in keinem Pferdehalterbücherschrank fehlen: Was Pferde wollen, von Gertrud Pysall







Reitunterricht für Kinder in Oranienburg/Berlin

Hier habe ich mal eine schön gestaltete Seite gefunden, die viele Themen übersichtlich anbietet.
Der Christinenhof informiert umfassend online.

Wie bereitet man ein Pferd fachgerecht zum Reiten vor, mit Schritt für Schritt Anleitung.
Wie können kleine Reiter, die noch nicht selber satteln können begleitet werden?
Wie helfen Eltern am besten?
Pferdekunde für Einsteiger
Sattelservice und
 Fragenbeantwortung FAQ wenn es darum geht, warum kostet was wieviel.

Und ein Quiz zum Lernen obendrein.

Paddock Paradies - ein kleines Paradies für Pferde - Tipps zum Gestalten

Die Idee vom Paddock Paradies stammt von Jaime Jackson.
Hier der Link zu einem Bild von seinem Paradies für Pferde.

Ein schöner Blog zu dem Thema Paddock-Paradise

Eine Möglichkeit, wie man ein Wasserloch und einen Hügel für Pferde anlegen kann, zeigt dieses Video.

Eine Wanne zum Trinken für Pferde ist hier so ausgerüstet, dass ein Schwimmer dafür sorgt, sie wieder aufzufüllen von einem Wasserfass aus.

Matsch im Paddock könnte man so bearbeiten:
1. Im Paddock den Matsch abtragen, ebnen, leichtes Gefälle beachten, damit es ablaufen kann. Dann kam Teersplitt drauf, der mittels Rüttelplatte verfestigt wurde. Kein Matsch mehr.
2. Im Paddock den Matsch abtragen, ebnen, leichtes Gefälle beachten, Kies drauf, leicht verfestigen, Wasserdurchlässiges Vlies drauf, dann Sand. Die erste Variante soll die bessere und preisgünstigere sein....

Aber: Pferde lieben ein Schlammbad ;-)

Unvorstellbar, aber auch ein Felsenhügel gefällt ihnen ...

Etwas Praktisches: Ein Gewichtsrechner für Pferde ist auf dieser Seite zu finden.

Schutzhütten mit natürlichen Pflanzen erstellen: Hollunder und Linden als Weideunterstand im Video.