Samstag, 12. Dezember 2015

Bald wird es winterlich, ist das Pferd ausreichend versichert?


Welche Risiken sind zu beachten?

Für viele Reiter und Reiterinnen ist der Winter eine der reizvollsten Jahreszeiten. Ausritte bei Frost, Schnee und Wintersonne. Was ist zu beachten?
Das Kutsch- und Schlittenrisiko

Viele Pferdehalter nutzen eine gute Schneelage, um das Pferd vor einen Schlitten zu spannen. Hierbei muss beachtet werden, dass bei versicherten Reitpferden dieses Risiko nicht abgedeckt ist! Das Kutsch- und Schlittenrisiko ist gesondert zu versichern, auch wenn es sich um ein einmaliges oder kurzfristiges Risiko handelt. Hierbei haftet nicht die Vorsorgeversicherung nach § 2 AHB, da diese nur langfristige Zusatzrisiken abdeckt.

Wenn der Kunde sein versichertes Reitpferd einmalig vor einen Schlitten spannen möchte, muss er sich vorher um ausreichenden Versicherungsschutz bemühen und den Versicherer informieren. Abhängig vom Vertragsumfang und Dauer des Risikos gewähren Versicherungen gegen geringen Prämienaufschlag, oder sogar beitragsfrei, kurzfristigen Versicherungsschutz. Für den Fall, dass das Pferd längerfristig vor Schlitten oder Kutschen gespannt werden soll, ist die Einstufung als Zugpferd anzumelden.

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Jet, der schwarze Hengst (Drama in voller Länge)





Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de



Ich wünsche allen einen schönen dritten Advent

Das ist mein Renn-Tier ;-)

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Donnerstag, 26. November 2015

Equikinetic, die Trainingsmethoden von Michael Geitner - gut beschrieben

Von der Basisarbeit bis zum Muskelaufbau und der Balance. Das Training soll das Pferd sozusagen von A bis Z trainieren.

Vom „Wer bewegt wen“ hängt sämtliche Kommunikation zwischen Pferd und Mensch ab. Die Basisarbeit beruht auf den Hierarchien und der Kommunikation der Pferde untereinander in der Herde.

Michael Geitner geht vom Herdenleben und den ausgeprägten Sinnen des Pferdes aus:
In jeder Herde sind es immer die Stuten, die die Chefposition haben.
Es gibt in jeder Herde in aller Regel auch einen geschlechtsreifen Hengst.
Die Junghengste werden vertrieben, sobald sie geschlechtsreif sind und leben dann in Junggesellenherden bis sie wiederum älteren Hengsten die Stuten abjagen und eine eigene Herde gründen
In der Wildnis ist die Leitstute und auch die ganze Herde davon getrieben die nächste Wasserstelle und den nächsten Futterplatz zu finden, sicher durch die Natur zu kommen ohne gefressen oder gejagt zu werden
Bei den domestizierten Pferden stehen Futter und Wasser in aller Regel zur Verfügung, deswegen spielen sie Michael Geitner zufolge viel stärker das Spiel des „Wer bewegt wen“ untereinander und dann in letzter Instanz auch mit uns Menschen.

Wir können kein besseres Pferd sein, aber wir können das Spiel: Wer bewegt wen, gut mit ihnen spielen.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier:
http://pferdefluester.staging.wpengine.com/equiday-geitner-equiplace/

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Freitag, 6. November 2015

Wandern mit Pferd - der richtige Packsattel

Wollten Sie auch schon mal wandern mit Pferd?
Zum Testen eignen sich kleinere Touren, auch mal Tagestouren oder mal 2 Tage.
Da sieht man gleich, was man braucht und was man vergessen kann.

Mit Übernachtung kommt dann schon etwas Gewicht zusammen, das muss alles aufs Tier...
und da muss der Sattel passen. Ein normaler Sattel muss schon passen, damit es keine Druckstellen gibt und ein Packsattel liegt noch länger auf dem Pferd und muss eventuell noch mehr Gewicht tragen, denn bei vielen Kleinigkeiten kommt was zusammen.

http://verwandert.de/der-richtige-packsattel/
Hier haben Wanderer mit Pferd sich mal richtig Gedanken gemacht und einiges Aufgelistet, was es zu bedenken gibt. Zu erfahren dort:
welcher Sattel wurde verwendet
welche Packsattel-Typen es gibt
wie ein Packsattel sitzen sollte
wo man im Aus- und Inland einen tollen Packsattel kaufen kann
wie man sich einen Packsattel selbst basteln kann
was man unter den Sattel legen sollte

Und hier http://eselwelt.org/index.php?topic=396.msg20826#msg20826 gibt es sogar eine Bauanleitung zum Selbermachen, sofern man Handwerkereigenschaften in sich trägt...



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Montag, 2. November 2015

Welche Bürste für welche Nutzung? Was brauche ich überhaupt?

Während des Fellwechsels beim Pferd benötigen wir verschiedene Bürsten und Striegel.


Ein Gummistriegel etwas weicher, oder Plastikstriegel hart, zum Lösen des lockeren Felles beim Fellwechsel, benutzt man auf weichen Teilen des Pferdes wie Rücken, Seiten, Bauch und Hals
 Gummistriegel oval

Ein Gumminoppenstriegel, der auch Fell lösen kann, aber sich gut zur Massage eignet, benutzt man auf weichen Teilen des Pferdes wie seitlicher Rücken, Seiten, Bauch und Hals
Gumminoppenstriegel

Ein Metallfederstriegel, um dickes Fell, was sich im Frühjahr löst, vom Pferd abzustreifen, nicht an den Beinen verwenden.
undefined

Ein Metallstriegel mit Mähnenkamm, um tieferliegene Unterwolle mit zu entfernen, auch nicht an den Beinen verwenden.
undefined

MagicBrushes um an den Beinen loses Fell und Schmutz zu entfernen
undefined

Eine Mähnenbürste, um Mähne aber auch Beine des Pferdes ab zu bürsten
undefined


Ein Nadelstriegel, um gelöste Haare und groben Schmutz zu entfernen, benutzt man auf weichen Teilen des Pferdes wie seitlicher Rücken, Seiten, Bauch und Hals.
undefined

Eine Kardätsche, benutzt man um feinen Staub oder Sand aus dem Fell zu bürsten, die Kardätsche streicht man nach jedem Bürstenstrich auf dem Nadelstriegel aus um sie wieder sauber zu machen.


Eine kleine, weiche Bürste, um Kopf und Gesicht des Pferdes zu bürsten




Ein Putzhandschuh oder Frotteehandtuch, um das Pferdefell zum Glänzen zu bringen
undefined

Ein Fellputz Wunderstein, dem nachgesagt wird, auch gelbe Pferde wieder weiß zu bekommen ;-)


Ein Noppenschwamm, um empfindsame Stellen zu reinigen
undefined

Ein Schweißmesser für verschwitzte oder nasse Pferde um die Nässe aus dem Fell zu bekommen
undefined

Ein flexibler Noppenstriegel, der sich gut für eine wohltuende, entspannende Massage eignet

Striegel (13)

Noch etwas Notwendiges, allerdings für die Hufe, ein Hufkratzer mit Bürste
undefined



Alle Artikel habe ich gefunden bei www.kerbl.de sie sind über den Onlineshop zu bestellen.


Ein sehr schöner kleiner Film über die Nutzung der verschiedenen Bürsten für Pferde ist hier zu sehen, von Equiva


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Sonntag, 1. November 2015

Enge Boxen können Pferde töten

Tödliche Boxen Film auf 3sat

Ein Drittel aller Pferde zeigt auffälliges Verhalten: 
Enge Boxen können Pferde frühzeitig töten, 
sagt die Münchner Pferdeethologin Margit Zeitler-Feicht.
Als Ethologie wird im deutschen Sprachraum traditionell die „klassische“ vergleichende Verhaltensforschung bezeichnet, gelegentlich aber auch ganz generell die Verhaltensbiologie.

Oft werden sie nicht älter als 12 Jahre, obwohl 30 möglich wären.

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Samstag, 24. Oktober 2015

Clinton Anderson "Grundausbildung" Downunder Horsemanship (Ger.)

In diesem Video Arbeitet Clinton Anderson mit einem Rohen Mustang, das heißt die Grundausbildung beginnt bei „Null" und bildet somit die Basis für die 7 Spiele von Pat Parelli. Dieser Film ist leider nur in Englisch ohne Übersetzung und Untertitel.

Der Link zum Film


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Pferdeflüsterer Monty Roberts in Balingen - Join Up and more

Der Link zum Film:
Monty Roberts in Balingen


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Dokumentation Pferde : Profi Reiten in Kanada

Diese Reportage zeigt den Alltag von 2 professionellen Reitern in Kanada: Rodeo und Barrel Race.

Der Link zum Film:
https://www.youtube.com/watch?v=dPONZDdUvJM

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


(Doku HD) Im Bann der Pferde (3/4) Island


Im Norden Islands lebt Islandpferdezüchter Garðarsson mit seiner Familie. Zusammen mit seinem 13-jährigen Sohn hat er einen Plan: einen Ritt vom ewigen Eis der Gletscher zurück bis an die Küste.

Immer wieder wird der Film auf youtube entfernt, hier ist der Link wieder zu finden:
(Doku HD) Im Bann der Pferde (3/4) Island
https://www.youtube.com/watch?v=BAzHqo0dRtI


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Hoch zu Ross 4/4: Die Pferde der Rubelbarone Doku (2014)

Dass das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde liegt, ist unter Russlands neuen Reichen inzwischen eine weit verbreitete Erkenntnis. Wer es in den letzten 20 Jahren bis in die Oberschicht geschafft hat, ist auch darauf aus, die Zügel fest in der Hand zu halten

Der Link zum Film:

https://www.youtube.com/watch?v=HRgdU0wh06s



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Pferde in Argentinien - Doku


Nirgendwo werden so viele Fohlen geboren, kein Land exportiert so viele Pferde und nirgendwo ist die Welt der Pferde so vielseitig wie in Argentinien. Der Film aus der Reihe "Im Bann der Pferde" führt in drei sehr unterschiedliche Welten: zu den Gauchos in der Pampa, in die exklusive Welt des Polo und zum tagtäglichen Überlebenskampf der Cartoneros, der Müllsammler in der Mega-City Buenos Aires. Regisseur Thomas Wartmann erzählt persönliche Geschichten, die - jede für sich - mit der Erfüllung eines kleinen Traumes enden.

Der Link zum Film:
https://www.youtube.com/watch?v=rDxYsfROLf8


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Mittwoch, 21. Oktober 2015

Chester und Dobby üben steigen :-)

Das hier sieht wie eine Übung zum Steigen aus ;-)
Hier der Link zum Film bei youtube.de https://youtu.be/2eXxpf8rXEc



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Donnerstag, 15. Oktober 2015

Spazieren gehen mit dem Pferd, die Grundvoraussetzung für die Sicherheit im Gelände

Was denkt das Pferd, wenn es mit uns spazieren geht?
Ist das da hinter dem Busch ein Berglöwe? Das könnte mich das Leben kosten..
wie können wir uns dabei verhalten?
Wenn wir ruhig weiter gehen und haben das Vertrauen des Pferdes schon im Vorfeld gewonnen, wird es uns folgen.
Das sind Grundvoraussetzungen auf dem Weg nach draußen.

Haben wir uns das Vertrauen am Platz erarbeitet, kann es raus gehen. Zuerst zu Fuß, wenn das klappt auch im Sattel, denn das ist noch eine Herausforderung mehr.

Gute Tipps gibt es dafür bei pferdeflüsterei.de

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Mittwoch, 14. Oktober 2015

I have a dream.... es ist auch mein Traum

Ein Video über ein neues Verständnis zum Pferd. https://www.youtube.com/watch?v=jDioO6-Trdg

Ankündigung:
Heute führte ich ein persönliches Interview mit James French über Skype. In Kürze erscheint der Artikel darüber hier im Blog.  Seine Website: trust-technique.com




Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Montag, 12. Oktober 2015

Über das Rai-Reiten

Rai Reiten. Fast jeder hat es schonmal gehört, einige mehr davon, die anderen weniger. Das hält fast niemand davon ab, seine Meinung dazu kund zu tun. Ob dies in diversen Foren immer objektiv geschieht, mag dahin gestellt sein.
Umso besser finde ich, dass wirklich einmal eine qualifizierte Aussage dazu zu finden ist, natürlich von einem Rai-Reitlehrer, aber dennoch wissenschaftlich fundiert und gut recherchiert.

Ich möchte diesen Text gern zittieren:

"Kommentar zu den Kommentaren im Internet über das RAI – ReitenDa ich immer mal wieder von einigen angesprochen werde, sehe ich mich nach vielen Jahren doch mal genötigt, zu den vielen haarsträubenden Kommentaren über das RAI-Reiten, die im Internet zu finden sind, Stellung zu beziehen.
Alle erfahrenen Pferdemenschen wissen diesen negativen Unsinn, der dort geschrieben wird, richtig einzuschätzen.
Anfänger allerdings lassen sich da schon eher verunsichern.
Jeder hat ja die Möglichkeit, sich auszusuchen, wem er mehr Glauben schenken will: den absoluten Fachleuten und hochkarätigen Pferdeexperten (s. weiter unten), oder den Kommentaren im Internet, die überwiegend von Personen stammen, die absolut ahnungslos vom Wissen über das Lebewesen Pferd sind, wo ich bisher nie länger als 5 Minuten brauchte, um das zu beweisen.
Es sind vor allem Personen, die ihr schlechtes Gewissen übertünchen wollen und nichts davon wissen wollen, das man ohne dem Pferd Schmerzen zuzufügen (Trense, Kandare, Sporen, Peitsche, Ausbindezügel etc. – die Liste kann man eine halbe DIN A 4 Seite lang schreiben) ausbilden und reiten kann.
Kommen wir zu den Experten, die wirklich Wissen haben und was zu sagen haben. Ich will hier nur einige von den vielen nennen.
Der weltberühmte Veterinär Prof. Dr. Robert Cook aus USA, der selbst von der FN als einer der besten anerkannt wird, bezeichnet Fred Rai als einen der besten Pferdemenschen der Welt und hat sogar Auszüge aus Fred Rai`s Buch: „Rai-Reiten, Psyche, Verhaltensweise und Gefühlsleben der Pferde“ auf seiner Website veröffentlicht. Cook war der erste, der mit Millionen Dollar Aufwand über Jahre eine Forschungsarbeit über alle Einsatzgebiete der Pferde machte. Fazit: „Es gehört nichts ins Pferdemaul!!!“. Er selbst hat daraufhin auch die gebisslose Zäumung „Bitless Bridle“ entwickelt.
Der Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Helmut Zöpfl bezeichnet Fred Rai als einen der größten Pferdeexperten der Welt.
Prof. für Population und Genetik Hans Haussmann hat Fred Rai mit seinem praktischen Wissen und Können eine bedeutende Rolle zugesprochen, dem großen Unwissen der meisten Reiter über das Lebewesen Pferd entgegenzuwirken. Er zitiert den berühmten Verhaltensforscher Konrad Lorenz, der sich auch mit Pferden beschäftigte: „ Durch Unverständnis sind Pferde Jahrtausende lang falsch behandelt, misshandelt und oft zu Tode gequält worden“. Konrad Lorenz war einer der ersten, die Licht in das Dunkel brachten, heute gehört Fred Rai zu den bedeutendsten, die das tun, sagt Hans Haussmann.
Es gibt mittlerweile zwei Masterarbeiten über das Rai-Reiten, eine von der Universität München-Weihenstephan und Universität Stuttgart, wo Fred Rai auch Dozent war. Fazit: Rai-Reiten ist der naturkonformste Reitstil, der gesamte Umgang mit dem Pferd, also Ausbildung, Training, Reiten, Haltung etc. ist absolut tiergerecht, pferdegerecht und zum Wohle des Pferdes. Es wurde kein einziger negativer Punkt festgestellt.
Begleitet wurde die Masterarbeit von einer der führenden Experten im Pferdewissen: Fachdozentin für Pferdehaltung und –verhalten Dr. Zeitler-Feicht, die ebenfalls keinerlei negative Punkte beim Rai-Reiten entdecken konnte.
Der international bekannte Horseman und Tierarzt Dr. Heuschmann, der deutschlandweit auch viele Seminare gibt, u. a. mit Peter Kreinberg, bestätigt alle vorgenannten Punkte und bezeichnet die negativen Kommentare im Internet als absoluten Quatsch von unwissenden Leuten.
Auf meiner Homepage: www.rai-reiten-bb.de habe ich einige Unterlagen zum Download bereit gestellt.
Mit fröhlichem Gewieher
Detlef Teuscher"
Veröffentlicht am 5. Oktober um 20:57 auf seiner Facebookseite.

Ein schönes Video über seine Arbeit auf youtube sehen Sie hier.

Ich habe Detlef Teuscher selber kennen gelernt und seine Seminare mit erlebt. Ich kann nur jedem empfehlen, sich seine eigene Meinung zu bilden und von einem Wissen zu profitieren, was seines Gleichen sucht.
Zossen bei Berlin ist eine Reise wert und auf seinem Hof stehen saubere und zweckmäßig eingerichtete Gästezimmer bereit.


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Galopp aussitzen - Trab aussitzen



Hier auf Herzenspferd.de wird es gut erklärt:
Galopp aussitzen
Trab aussitzen
Auch ein Bericht von Cavallo beschreibt die Problematik von Aussitzen.
Und hier noch ein Tipp zum richtigen Sitzen der beschreibt, wie man sein Becken kippen muss.

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Freitag, 9. Oktober 2015

Wo gibt es wieviel Wölfe? Was soll der Reiter machen, wenn er einem begegnet?

Es gibt eine Info-Karte, die genau zeigt, wieviel Wölfe sich wo aufhalten.
Nun, ich hab das nicht kontrolliert, aber wer weiß, kann man vielleicht genau zählen....
Hier ist sie: Infokarte für Nutztierhalter

Es gibt auch einen Leitfaden: Pferd und Wolf
Auf Seite 14 wird das Verhalten bei Wolfskontakt empfohlen.
Ich hoffe nur, die Pferde halten sich auch da dran ;-)

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Donnerstag, 8. Oktober 2015

Sicherheit im Umgang mit dem Pferd


Echte Sicherheit kommt nicht von Trensen, Hilfszügeln oder scharfen Gebissen, sie kommt nicht von Gerten und Sporen und von reißenden Händen, sie kommt nicht von Gebrüll und Stallschuhen oder Handschuhen.
Echte Sicherheit kommt von innen. Eine schöne Erklärung und 
und 
Sehr zu empfehlen jeweils auch die folgenden Kommentare und Antworten auf den Seiten.

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Mittwoch, 7. Oktober 2015

Heulage und Silage, warum sie für Pferde kein geeignetes Futter sind

Silage- oder Heulage wird in der Pferdefütterung immer beliebter, speziell für Allergiker. Auch Klaudia Schönberger fütterte ihr Pferd jahrelang damit. Bis sie auf einem Vortrag von Biologin Dr. Christina Fritz über Heulagefütterung bei Pferden auf dem artgerechten Symposium in Brakel erfuhr, was das Futter im Darm der Tiere bewirkt. Hier ihre persönliche Zusammenfassung

in einem Artikel auf Barnboox.de zu lesen.
Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Dienstag, 22. September 2015

Der Wolf kehrt zurück - bestätigter Wolfsangriff auf Pferde

Der Wolf kehrt zurück nach Deutschland. Was bedeutet das für uns und unsere Pferde?

Außer Schafen und Ziegen sollen sogar Rinder schon angegriffen und getötet worden sein. Ich war nicht dabei, aber falls es so ist, kann ich mir vorstellen, dass es auch Pferden so ergehen kann.

Es gibt allerdings Möglichkeiten, die Weiden und Ausläufe zu schützen.
Eine Broschüre wurde heraus gegeben, in der wolfssichere Zäune empfohlen werden um die Gefahr der Übergriffe zu kompensieren:
http://www.wolf-mv.de/pages/haustierschaeden.html

Was das aber bedeutet ist jedem klar, wer will große Weiden wolfsgerecht einzäunen?
Wer zahlt die Kosten?
Muss wieder der "Kleine" Mann für die Vorlieben einiger anderer zahlen?
Ist es überhaupt möglich in unserem dicht besiedelten Gebiet in friedlicher Koexistenz mit diesem großen Beutegreifer zu leben?

LZonline berichtet über ein totes Fohlen, bei dem der Verdacht nahe liegt, dass es vom Wolf gerissen wurde, im Heidekreis Lüneburg - Horpel, hat ein Gestütsbesitzer alle anderen Möglichkeiten ausschließen können, die zum Tod des Fohlen geführt hätten können. Nur noch Kopf und Wirbelsäule des 1 Tag alten Fohlens wurden gefunden. Sogar zwei Herdenschutzesel seien mit auf der Koppel gewesen. Zur Zeit der Berichterstattung, war noch nichts bewiesen.
Neuester Bericht von Bild: Elektrozäune schrecken Wölfe anscheinend nicht mehr ab. Es handelte sich um einen vom Wolfsbüro abgenommenen Elektroschutzzaun. Zwei Schafe wurden getötet, ein drittes konnte entkommen.

Oder,
Bestätigter Wolfsangriff auf Pferde
Raubtier überwand als sicher eingestuften Zaun
Der neueste Artikel vom 11.10.2015 berichtet schon von einer Wolfsplage
Wolfsangriff
Die Ausnahmewölfe von Rosenthal
Mutmaßliche Wolfsattacke
Wölfe überwinden Elektrozaun
Ein Rudel fiel mehrfach durch fehlende Scheu und Nahkontakte gegenüber dem Menschen auf
und schon geht es weiter, der erste Wolf soll weg:
http://www.jagderleben.de/problemwolf-muss-sofort-weg
Ein Wolfsberater im Film überrascht, warum der Wolf gesicherte Schafe reisst und keine Wildtiere, warum wohl ;-(
wenn ich das richtig gehört habe wurden bisher 100 Tiere gerissen, viele verletzt, mussten erlöst werden, er weiß auch nicht, wie man die Tiere noch sichern kann, deshalb müssen von dieser Weide die Tiere erst mal bis auf weiteres in den Stall.

In verschiedenen Gebieten wurden schon Wölfe am Tage gesichtet, Menschen fühlen sich verfolgt, haben Angst um ihre Kinder oder Hunde. Wölfe verlieren, meiner Meinung nach, die natürliche Scheu, auch gegenüber Menschen, weil sie nicht gejagt werden dürfen. Bis sich die Wölfe mal im ganzen Bundesgebiet ausgeweitet haben, gibt wohl Verluste auf beiden Seiten.
Die Frage stellt sich für mich, ist es das wert?

Historische Daten über Wolfsattacken deren Ziel auch der Mensch war.


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Samstag, 5. September 2015

Pferdeschänder - man hört es immer wieder mal - den Ernstfall kann man vorbereiten


Wenn es auch Pferde gibt, die sich heftig wehren können, so kann es trotzdem passieren.
Es besteht jedoch glücklicherweise nur eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass sie betroffen sein werden.

Aber je besser Sie auf einen solchen Ernstfall vorbereitet sind, desto besser können Sie im Notfall reagieren. Ihr Wissen um die richtige Vorgehensweise kann auch anderen helfen, mit denen Sie zum Thema ins Gespräch kommen.

Eine Informationsbroschüre wurde zum Download bereit gestellt von propferd.org
Diese kann man zum Beispiel ausdrucken und im Stall aufhängen, denn im Notfall kann man kaum strukturiert denken.

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Können Pferdeäpfel für Hunde giftig sein?

Wer schon mal von der Meldung schockiert war:
Pferdeäpfel - Giftköder für Hunde, sollte wissen worum es dabei geht.
Ich zitiere hier einen Artikel des Aktionsbündnis pro Pferd e. V.

"Bei einigen Hunderassen tritt verstärkt der sog. MDR-1 Defekt (Multidrug-Resistance-Transporter) auf, der dazu führt, dass die Synthese eines bestimmten Proteins frühzeitig abbricht, sodass die Blut-Hirnschranke für einige Medikamente durchlässig wird. In Folge dessen zeigen die Hunde nach Aufnahme bereits relativ geringer Mengen bestimmter Medikamente neurologische Auffälligkeiten wie z.B. Zittern, Bewegungsstörungen, Taumeln, Krämpfe usw.. Ein tödlicher Verlauf der Vergiftung möglich!


Ein Hund bei dem der Verdacht auf eine Vergiftung besteht, muss unverzüglich zum Tierarzt gebracht werden! Der MDR-1 Defekt tritt bei einigen Hunderassen gehäuft auf. Überwiegend betroffen sind Collie-Rassen und deren Mischlinge, aber auch einige Whippetarten, der Weiße Schäferhund und noch einige andere Rassen. D.h. aber nicht, dass jeder Collie oder Colliemischling automatisch diesen Gendefekt hat. Tatsächlich ist nur ein Teil der Hunde betroffen – die Häufigkeit des Vorkommens variiert innerhalb der betroffenen Rassen sehr stark.


Besonders kritisch sind für die betroffenen Hunde sog. Avermectine. Das sind Medikamente die sehr häufig zur Entwurmung von Pferden, aber auch von Rindern und Schafen eingesetzt werden. Die allseits bekannten Ivermectin- und Moxidectinpräparate gehören in diese Wirkstoffgruppe. Im Gegensatz zu einigen anderen auf dem Markt befindlichen Entwurmungsmittel sind gegen Avermectine bisher kaum Wurmresistenzen bekannt. Sie sind daher bei der Entwurmung von Pferden nicht mehr wegzudenken.


Den Pferdehaltern sei ans Herz gelegt sich daran zu erinnern, dass wir alle nicht nur Tierhalter, sondern besonders auch Tierliebhaber sind und dass gegenseitige Rücksichtnahme eine unverzichtbare Voraussetzung für das Zusammenleben in unserer immer enger werdenden Welt ist. Darum sollte es selbstverständlich sein, dass frisch mit einem Ivermectin oder Moxidectin entwurmte Pferde für einige Tage die eigene Anlage nicht verlassen, damit man nicht auf diesem Weg unbeabsichtigt Giftfallen für unschuldige Hunde legt. Die Hunde können für nichts und viele sind vom Kotfressen nicht abzubringen, egal was ihr Halter so alles anstellt."

Zitat Ende
Der ganze Artikel ist hier nachzulesen:
Pferdeäpfel – Giftköder für Hunde - Was steckt dahinter?

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Es zeigt sich, dass einige Kommunen kein Interesse haben an der Pferdesteuer.


Einige Kommunen sind sich des Aufwands bewußt und wollen keine Pferdesteuer einführen.
Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Gewinn sagt man. Also heißt es erstmal nicht die Pferde scheu machen.

Steht doch mal eine Pferdesteuer im Raum, kann es sinnvoll sein, aktiv zu werden.
Hier kann das Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer vielleicht Tipps geben und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Es gibt eine geschlossene Gruppe bei Facebook, die viele Infos bereit hält, wo die Steuer schon eingeführt wurde, wo sie geplant ist usw.
Außerdem wurde mir freundlicherweise eine Kontakt-Mailadresse genannt, für alle die das nicht öffentlich diskutieren möchten: presse@propferd.org
Wer sich weiter informieren möchte auch auf der Website: www.propferd.org

In Baden Württemberg gibt es einige Gemeinden, die darüber nachdenken, das Aktionsbündnis pro Pferd hat sie zusammen gefasst: http://propferd.org/phpbb/viewtopic.php?f=35&t=91

Eine Pressestimme können wir auch zu Wort kommen lassen.
Ich zittiere dafür mal die Website hna.de vom 05.09.15 - 10:32 Uhr, die wiederum einige Politiker zitiert:

"
Das sagt Karsten Schreiber (CDU), Bürgermeister von Fuldatal

„Ich persönlich halte die Pferdesteuer für Blödsinn“, sagt Karsten Schreiber. In Fuldatal sei die Einführung einer Pferdesteuer im Jahr 2012 schon einmal Thema gewesen. „Da gab es einen entsprechenden Antrag von SPD und Grünen“, sagt Schreiber. Daraufhin habe es eine Prüfung gegeben, mit negativem Ergebnis. Seither sei das Thema nie wieder aufgegriffen worden. „Damals hat sich gezeigt, dass allein schon die Diskussion um die mögliche Einführung einer Pferdesteuer dazu geführt hat, dass Pferdebesitzer ihre Tiere von Höfen in Fuldatal genommen haben.“

Das sagt Manfred Ludewig (SPD), Bürgermeister von Vellmar

„Ich bin gegen die Pferdesteuer“, sagt Manfred Ludewig. Vor allem laufe sie dem Jugend-, Präventions- und Behindertensport völlig zuwider. „Dabei wird hier wichtige Arbeit geleistet“, sagt Ludewig. Nicht zuletzt müssten die Reiterhöfe reell um ihre Existenz fürchten.

Das sagt Michael Aufenanger (CDU), Bürgermeister von Ahnatal

„Ich halte nichts von der Pferdesteuer“, sagt Michael Aufenanger. Nach seiner Kenntnis zeigten auch alle übrigen Fraktionen im Gemeindeparlament kein Interesse an der neuen Abgabe. „Die Steuer führt nur zu einem Standortnachteil, den wir hier nicht haben wollen.“ Davon abgesehen stünden bei einer Pferdesteuer relativ niedrige Einnahmen einem relativ hohen Verwaltungsaufwand gegenüber.

Das sagt Carsten Strzoda (parteilos), Bürgermeister von Espenau

„Ich würde keine Pferdesteuer einführen“, sagt Carsten Strzoda. Der volkswirtschaftliche Schaden als negative Begleiterscheinung wäre zu hoch. „Abgesehen davon haben wir jüngst die Gemeindesteuern erhöht. Das soll erst mal genügen.“

Das sagt Christian Geselle (SPD), Kämmerer in Kassel

Weniger Bedeutung haben Ross und Reiter in Kassel. Wie Stadtkämmerer Christian Geselle (SPD) berichtet, gibt es in Kassel acht Betriebe gewerblicher Art mit insgesamt 100 Pferden. Derzeit gebe es keine Überlegungen der Stadt, eine Pferdesteuer zu erheben, betont Geselle. Angesichts der überschaubaren Zahl an Pferden und Haltern mache dies finanziell auch wenig Sinn. „Bei einer Pferdesteuer von 200 Euro pro Tier und Jahr, wie dies Bad Sooden-Allendorf verlangt, käme Kassel bei den gewerblichen Pferden auf 20.000 Euro. Das lohnt den Aufwand nicht.“

" Zitat Ende

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Freitag, 4. September 2015

Biete Offenstall in Fellbach für Wallach




Zur Zeit biete ich für einen Wallach einen Platz in unserer Offenstallgruppe. Vorhanden sind schon 2 Kleinpferd-Wallache. Eine Stute steht neben der Gruppe separat in einem Auslauf.
Wir sind reine Freizeitreiter.
Kleiner Reitplatz und Sommerweiden vorhanden. Unterricht ist möglich.

Nähere Infos hier:
http://a-m-elisabeth-peters.blogspot.de/2014/10/unsere-pferde-sind-umgezogen-nach.html

Freue mich auf Anfragen.

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Mittwoch, 2. September 2015

Pferdesteuer - nun ist es amtlich

In einer Pressemitteilung vom 2.9.2015 des Bundesverwaltungsgerichts wurde verkündet:

Zitat:
"Gemeinden dürfen Pferdesteuer erheben

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat ent­schie­den, dass die Ge­mein­den grund­sätz­lich be­rech­tigt sind, auf das Hal­ten und das ent­gelt­li­che Be­nut­zen von Pfer­den für den per­sön­li­chen Le­bens­be­darf eine ört­li­che Auf­wand­steu­er (Pfer­de­steu­er) zu er­he­ben.

Der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof (Kas­sel) hatte die Pfer­de­steu­er­sat­zung der be­klag­ten Stadt Bad So­o­den-Al­len­dorf im Rah­men eines Nor­men­kon­troll­ver­fah­rens über­prüft und für recht­mä­ßig ge­hal­ten. Die Re­vi­si­on zum Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hatte es nicht zu­ge­las­sen. Die hier­ge­gen ge­rich­te­te Be­schwer­de der Klä­ger - eines Rei­ter­ver­eins und meh­re­rer Ein­zel­klä­ger - hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt nun zu­rück­ge­wie­sen.

Um die Frage nach der grund­sätz­li­chen Zu­läs­sig­keit einer Pfer­de­steu­er zu be­ant­wor­ten, be­durf­te es nicht der Durch­füh­rung eines Re­vi­si­ons­ver­fah­rens. Schon nach den bis­her ent­wi­ckel­ten Maß­stä­ben steht fest, dass eine ört­li­che Auf­wand­steu­er auf das Hal­ten und ent­gelt­li­che Be­nut­zen von Pfer­den er­ho­ben wer­den darf, so­weit es sich um eine Ein­kom­mens­ver­wen­dung für den per­sön­li­chen Le­bens­be­darf han­delt. Die Be­fug­nis zur Er­he­bung ört­li­cher Auf­wand­steu­ern steht nach Art. 105 Abs. 2a Grund­ge­setz den Län­dern zu und ist auf die Ge­mein­den über­tra­gen. Eine Auf­wand­steu­er soll die in der Ein­kom­mens­ver­wen­dung für den per­sön­li­chen Le­bens­be­darf zum Aus­druck kom­men­de wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit des Steu­er­schuld­ners tref­fen. Ört­lich ist eine Auf­wand­steu­er dann, wenn sie an einen Vor­gang im Ge­mein­de­ge­biet an­knüpft.

Das Hal­ten bzw. die ent­gelt­li­che Be­nut­zung eines Pfer­des geht - ver­gleich­bar der Hun­de­hal­tung oder dem In­ne­ha­ben einer Zweit­woh­nung - über die Be­frie­di­gung des all­ge­mei­nen Le­bens­be­darfs hin­aus und er­for­dert einen zu­sätz­li­chen Ver­mö­gens­auf­wand. Im Hin­blick dar­auf, dass nur die Ein­kom­mens­ver­wen­dung für den per­sön­li­chen Le­bens­be­darf be­steu­ert wer­den darf, be­schränkt die dem Rechts­streit zu­grun­de lie­gen­de Sat­zung den Steu­er­grund auf das Hal­ten und Be­nut­zen von Pfer­den „zur Frei­zeit­ge­stal­tung“ und nimmt Pfer­de, die nach­weis­lich zum Haupt­er­werb im Rah­men der Be­rufs­aus­übung ein­ge­setzt wer­den, von der Steu­er­pflicht aus. Für den er­for­der­li­chen ört­li­chen Bezug kommt es nicht auf den Wohn­ort des Pfer­de­hal­ters, son­dern auf die Un­ter­brin­gung des Pfer­des in der steu­er­er­he­ben­den Ge­mein­de an. Ob die Ge­mein­de über den Zweck der Ein­nah­me­er­zie­lung hin­aus noch wei­te­re Zwe­cke ver­folgt, ins­be­son­de­re den, das be­steu­er­te Ver­hal­ten - hier die Pfer­de­hal­tung - mit­tel­bar zu be­ein­flus­sen, ist für die Recht­mä­ßig­keit der Steu­er­er­he­bung un­er­heb­lich.

BVerwG 9 BN 2.15 - Be­schluss vom 18. Au­gust 2015

Vor­in­stanz:
VGH Kas­sel 5 C 2008/13.N - Be­schluss vom 08. De­zem­ber 2014"

Wer es mir nicht glauben mag: Hier nach zu lesen
Aber:
Die Pferdesteuer ist und bleibt eine kommunale Steuer. Sie muss also in jeder Gemeinde beschlossen werden und es gibt viele Gemeinden, die die Idee strikt ablehnen.


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Dienstag, 1. September 2015

Das Klickertraining - gut erklärt

Tafi wartet artig darauf, die angebotene Belohnung auf der Hand nach dem Belohnungston entgegen nehmen zu dürfen. Auch eine Tasche voller Leckerlis respektiert sie als "meins" ohne zu drängeln.
-

Wir bevorzugen das Futterlob.
Manche werden sagen, das ver-zieht Pferde zu Bettlern, aber nein, diese Erfahrung konnten wir nicht machen. Im Gegenteil. Die Pferde lernen Respekt und arbeiten um so lieber mit.

Bei uns funktioniert das Futterlob in Verbindung mit einem Belohnungston, genauso, wie beim Klickern. Der Belohnungston ist klasse, man kann wählen dazu, was man möchte. Bei uns ist es ein Hohooo... von hoch zu tief gesprochen.

Da aber jede Stimme anders ist und manchmal mehrere Menschen mit einem Pferd arbeiten, kann Klickern eine Alternative sein. Der Klicker hört sich immer gleich an, er hat immer den gleichen Ton.

Hier auf der Seite ist sehr schön beschrieben, warum es gerade verfressene und drängelnde Pferde in höfliche Pferde verwandelt:
http://clickerpony.de/hoeflichkeitstraining/

Toller Artikel über das Betteln und Belohnen auch hier:
http://clickforbalance.de/von-der-lust-zu-suchen/

Das Futterlob und die damit verbundenen Fehler abstellen:
http://www.wege-zum-pferd.de/2008/03/27/mit-futter-loben/

Ich wünsche viel Spaß beim Üben ;-)

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Montag, 31. August 2015

Wie ist es um unsere Führungsqualität bestellt?



Immer wieder ein Thema: Wie werde ich zum "Leittier" meines Pferdes? Hier geht es meist um die Frage Dominanz und Vertrauensbildung. Doch was ist wirklich Dominanz in aller Konsequenz? Führungsqualitäten gewinne ich jedenfalls nur durch Arbeit an mir selbst. Das kann man lernen.

Es gibt Bücher, Kurse, Lehrmeister. Dann wird mein Pferd auch meine Führung anerkennen, freiwillig. Dann braucht es keine Dominanz mehr. Es ist ein längerer Weg, der mir aber die Achtung und Freundschaft des Pferdes entgegen bringt und nicht seine Unterwerfung.

Nicht nur der Freizeitreiter beim Pferdeumgang, sondern besonders Manager brauchen echte Führungsqualitäten. Deshalb ist die Arbeit mit Pferden hier auch besonders gefragt. Pferde reflektieren/spiegeln uns sofort. Wir Menschen können daher leicht erkennen, wo wir zuviel Druck geben, zu wenig anspornen, unsere Energie verändern müssen.

Ein toller Artikel zum Thema auf der Website von Karin „Kelly“ Rupprecht und Christof Preller:
Weg zur natürlichen Autorität 

Warum ein Pferd führen garnicht so einfach ist

Vom klebenden Pferd zu unserer Führungsqualität

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Freitag, 21. August 2015

Futterraufen oder Futternetze, was ist besser? Unsere Erfahrungen hier

Wir haben unseren Pferden schon lange engmaschige Futternetze aufgehängt. Damit konnten wir inzwischen sehr lange Freßzeiten realisieren. Bis zu 12 Stunden pro Tag bei 2x Netze füllen.

Da es aber unterschiedliche Pferde gibt, kann man keine Empfehlung für alle Pferde gleich nennen.
Denn einige Kandidaten fressen brav langsam Halm für Halm heraus, andere beißen kräftig rein, wieder andere hacken mit den Zähnen ganze Löcher raus und dann gibt es noch die hartgesottenen, die gleich mit dem Huf reinschlagen. Und dann natürlich irgendwann hängen bleiben. Gut, wer dann nicht gleich in Panik verfällt und ein paar Stunden brav wartet, bis jemand kommt um ihn zu befreien.
Oder das Netz gibt vorher nach.... Wie lange diese Netze halten, kommt also immer auf`s jeweilige Pferd an.

Ich habe schon einiges jetzt selber erlebt, anderes im Internet gesehen. Selbt in großen Metallraufen, in denen große Rundballen gelagert werden, die mit Netzen zugedeckt werden, damit die Pferde durch die Fressgitter langsamer fressen sind nicht zu 100 % sicher. Da lag doch tatsächlich mal ein Pferd quer über dem Heu in der Raufe, was sich total in dem großen Netz verfangen hatte. Es musste von der Feuerwehr befreit werden. Die Raufe sah aus, wie diese hier und hatte ein großes Netz über dem Heu:


Ein Pferd hatte sich mit dem Kopf von einem Durchfressgitter in ein benachbartes Gitterabteil gesteckt... man kann sich das garnicht so vorstellen... aber: Genickbruch. Aus Gründen der Bildrechte, zeige ich das hier nicht. Fressgitter wie hier mit Blickschutz sind da schon besser, da kann keines seinen Kopf in ein Nachbargitter stecken:

Ich glaube Pferde können ganz schön viel Unsinn machen. Alles kann man nicht vorher sehen.

Hier sind Bilder von unseren Lösungen:

 Diese Netze haben lange gute Dienste geleistet, Netz im Netz sozusagen:
 Oben eng zugebunden, damit kein Huf rein kann:

Nach unserem Neuzugang, der versucht hat, mit dem Huf größere Löcher zu schlagen, wollten wir es mit Futterraufen aus Holz und Netz versuchen:

Anfangs sah es ganz gut aus...

doch je tiefer die Pferde fraßen, und je weniger Heu drin war, desto mehr zogen sie am Netz und hoben die Futterraufe einfach auseinander. Sie war viel zu leicht.

Wir haben uns nun der löchrigen Netzen wegen und der viel zu leichten Holzraufen für verzinkte Industrie-Gitterboxen entschieden. Hier beispielsweise zu finden:
http://www.behaelter-logistik.de/pages/bakery/industrie-gitterbox-ig-1581-1946.php

Sie lieben es Löcher zu fressen und ihre Nasen tief zu vergraben:



Mittlerweile aber wegen der Einstreu auf dem ganzen Futterplatz, kommt nur eine Schicht Stroh rein und die Heunetze oben drauf. Wir haken sie mit Karabinerhaken fest.






Matsch im Paddock - jetzt nicht mehr - mit Platten und Steinen zur Befestigung

Welcher Offenstallbewohner kennt diese Bilder nicht....
Mit der Schubkarre kaum ein Vorwärtskommen

Tiefer Boden wo selbst die Stiefel stecken bleiben

Mit Wasser, das sich in den Vertiefungen Ewigkeiten hält

Für uns nächsten Winter kein Problem mehr.
Wir haben uns einen befestigten Futterplatz angelegt mit Knochensteinen gepflastert und einen Weg gelegt bis zum Unterstand, quer über den Auslauf mit Rasengitterplatten der Firma Riedwiesenhof. Diese kann man auf trockenen oder matschigen Untergrund ohne Unterbau verlegen. 

Wir haben den Weg trocken verlegt und mit Kies und Sand/Erde Gemisch verfüllt. Bisher wird er gut festgetrampelt von den Pferden. Wir werden sehen, wie es im nächsten Matschwetter aussieht. Jedenfalls versinkt uns die Schubkarre nicht mehr.

Die Verlegung war sehr einfach, Platten drauf, zusammengesteckt und da lagen sie. Kinderleicht, ehrlich. Aber... jetzt kommts... da wir nur einen schmalen Weg gelegt haben, wollten wir ihn mit Erdnägeln feststecken. Die haben wir aber nur zur Hälfte reinbekommen und auch erst, als wir ein paar davon krumm geschlagen hatten. Denn der Bodenunterbau ist voller Steine aus der Drainageschicht.

Aber nicht lange und sie steckten zumindest zur Hälfte drin. Die Bilder zeigen es deutlich, wie wir den Rest, der noch raus schaute krumm gehauen haben um ihn in die Waben zu versenken.
Der Weg wird gern gelaufen und befestigt sich allein weiter. Hier nun die Bilder unserer ca. 2 stündigen Arbeit:













Hier der Auslauf im Winter, der Weg bleibt trocken, fest und glatt, selbst wenn alles rundum versumpft, 
die Pferde benutzen ihn gern:


  



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de