Dienstag, 30. Juni 2015

Die notwendige Zahnpflege beim Pferd



Wie wichtig Zahnpflege und Zahnkontrolle beim Pferd sind, verrät Tierärztin und Zahnspezialistin Dr. Lisa Stelzmayer im Interview mit ProPferd-Redakteurin Britta Bruckmüller-Schweinhage.
Video:
Interview Teil 1

Zahnspezialistin Dr. Lisa Stelzmayer zeigt bei mehreren Pferden, wie eine Zahnpflege bzw. Zahnbehandlung abläuft und welche Kontrollen dabei routinemäßig durchgeführt werden.

Video:
Die Behandlung Teil 2



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Pferde abkühlen, wenn es heiß wird. Wie man es richtig macht


Gerade an heißen Tagen ist eine erfrischende Abkühlung auch für Pferde angenehm und wohltuend – vorausgesetzt, dass man es pferdefreundlich macht. Wie das geht, hat ProPferd-Autorin Doris Granegger zusammengestellt.

Langsam & lauwarm – so kühlen Sie Ihr Pferd richtig ab
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The Wild Stallion Returns

Watch the drama with Cloud

The Link leads to the original post, where you can see the film in english and german

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Dienstag, 16. Juni 2015

Gibt es das Leitstutenprinzip überhaupt?


Ich werde versuchen meine eigene Meinung hier darzulegen.

Immer und überall hört man davon:
Die Leitstute führt die Herde, der Leithengst treibt die Herde.
Im Prinzip denke ich, dass dies logisch und nachvollziehbar ist. Aber es gibt nie Regeln ohne Ausnahme, sonst wäre es kein gefühlsbetontes, instinktgeleitetes, voneinander abhängiges Zusammenleben, sondern rein mechanisch erklärbares Zusammenwirken.

Nun gibt es Studien, die zeigen, dass auch Rangniedrige Tiere das Folgen auslösen.
Für mich ergibt das keinen Wiederspruch zum bisher gesagten.

Meist ist in den Herden die bisher beobachtet wurden, eine ältere, erfahrene Stute diejenige, die weiß, was sie will und ihren Weg mit Bestimmtheit einschlägt. Die anderen folgen ihr gerne, weil sie aus Erfahrung wissen, dass dies nicht schlecht sein kann, wenn es darum geht, eine Wasserstelle zu finden, die besten Futterplätze aufzusuchen, oder geeignete Ruheplätze während der Nacht aufzuspüren.

Völlig unlogisch wäre für mich, dass dies ein unantastbares Gesetz in der Herde wäre. So wie es keine lineare Struktur in der Rangordnung zu geben scheint, gibt es daraus resultierend auch keine absolute Führung von nur 1 einzigen Tier. Sollte von irgendwoher Gefahr drohen, signalisiert dies das jeweilige Tier, was die Gefahr wahrnimmt und alle anderen setzen sich auch in Flucht-Bewegung. Auch, wenn sich dann die hochrangige Stute vielleicht an die Spitze setzt, weil sie keine anderen vor sich duldet. Nur so erscheint es mir logisch, dass die Herde überlebt, denn auch eine hochrangige Stute oder der Hengst schlafen einmal. Es muss also eine fließende Hirarchie geben, wo Aufgaben nach Bedarf verteilt werden.

Auch im Umgang mit unserem geliebten Freizeitpartner gibt es unzählige Abstufungen von Führen und Folgen. Denken wir, wir haben die "Führung" ergattert, scheint alles hinfällig zu sein, sobald ein Eimer Möhren im Weg steht. Ich glaube wir dürfen uns das nicht so mechanisch vorstellen.
Derjenige, der offensichtlich jeweils momentan den Überblick und die stärkere Durchsetzungsfähigkeit hat, darf sich als Führer der Herde fühlen, auch wenn sie nur aus 2 Individuen besteht, das heißt auch Mensch und Pferd.
Sobald wir einen Moment abgelenkt sind und unsere Aufmerksamkeit nicht mehr voll unserem Pferd widmen, das heißt nicht sofort einschreiten, wenn es selber handelt, muss das Pferd die eigene Führung übernehmen, es ist überlebenswichtig. Davon hängt bei einem Pferd Tod oder Leben ab in der Natur.

Wie kann es funktionieren, dass wir z. B. sehen, wie ein kleines Kind die "Führung" übernimmt und das Pferd führen oder treiben kann? Pferde sind überaus gutmütige Charaktere. Wenn wir ihnen unsere Zuneigung zukommen lassen, sie spüren lassen, dass wir für sie sorgen, sie füttern, sie pflegen, konsequent zeigen, dass wir zwar auf gewissen Dingen bestehen, ihnen aber doch gewissen Freiheiten gewähren, wir sind ja nunmal nicht 24 Stunden am Tag anwesend, warum sollten sie sich gegen uns wehren? Auch ein kleiner Mensch kann das schon gut bewerkstelligen und dem Pferd zeigen, was es gern von ihm erwartet. Kommt es aber in einer Gefahrensituation drauf an, hat der kleine Mensch keine Chance mehr so schnell und bestimmt zu reagieren und das Pferd entscheidet selber.
So einfach ist das, denke ich.
Aber man kann hinein wachsen in die Kommunikation mit dem Pferd und immer besser und öfter sagen, was man erwartet und dem Pferd zeigen, dass es gut ist. Ein Pferd ist klug genug zu wissen, dass es nur Vorteile bringt, sich in eine Herdenordnung zu fügen und es sich lohnt, einem Möhrchengeber gefällig zu sein.

Ein kleines eigenes Erlebnis will ich meinen Bloglesern nicht vorenthalten:
Ein Teil der kleinen Herdengemeinschaft am Stall war spazieren gegangen. Zwei meiner Pferde waren etwas aufgeregt. Der Herdenchef rief seinem entschwundenen Teil der Herde nach und die rangniedrige Stute pflichtete ihm bei. Da ich mir einbilde doch eine gewisse hochrangige Position bei meinen Pferden einzunehmen, dachte ich, ich könne sie vom Ausgang weg locken. Dies gelang mir auch, weil sie mir einfach hinterher liefen, als ich auf die andere Seite des Auslaufes ging. Dort angekommen blieb ich stehen und wartete. Meine beiden Pferde standen einen Moment bei mir, wanderten dann zielstrebig wieder zum Ausgang um nach den anderen zu rufen.

Hier kann sich nun jeder selber seine Gedanken machen...
Meine waren folgende: Solange ich etwas Abwechslung versprach, folgte man mir gerne. Hätte ich sie weiter beschäftigt, wären sie bei mir geblieben. Wurde es aber langweilig, hatte man Besseres zu tun. ;-)

Einen interessanten Artikel über das Thema von der pferderevue.at gibt es hier zu lesen.

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Handpferdereiten - was müssen Pferd, Reiter und Handpferd können?

Auf pferderevue.at ist ein wunderbar ausführlicher Artikel darüber geschrieben.

"Beim Ausreiten mit Handpferd gilt es, vieles zu beachten und gegebenenfalls vorher zu trainieren, damit aus der gemütlichen Runde zu dritt kein waghalsiges Himmelfahrtskommando wird."
Autor: Sibylle Ortner 15.06.2015

Alle wichtigen Themen werden hier angesprochen:
Was muss ich als Reiter können?
Was muss mein Reitpferd beherschen?
Wie muss das Handpferd ausgebildet sein?
Welche Ausrüstung brauche ich?
Wie kann ich alles meinen eigenen Pferden beibringen?

Mit Hinweisen zum Üben und Tipps zum Umsetzen der Anforderungen an Pferd und Reiter, sowie Empfehlungen für die benötigte Ausrüstung.


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Samstag, 13. Juni 2015

Offenstallproblem: Kein Strom, kein fließendes Wasser. Wie funktioniert eine Selbsttränke im Auslauf?

Jeder Offenstall ohne Strom und ohne fließendes Wasser kennt das Problem.
Wie können wir das lösen? Wir haben einen Vorteil, auf dem Stallgelände gibt es einen Brunnen.
Hier das Resultat:

Die neue Selbsttränke wird gern angenommen. Kein Kübel mehr, der verschmutzt, immer sauberes Wasser.
 Von zwei Seiten her zugänglich, für Stute und Wallache in separaten Abteilen des Auslaufs.
 Am liebsten wird aber gleichzeitig daraus getrunken. Herdenchef und Stute trinken oft zur gleichen Zeit.
 Jeder will seine Nase mit rein stecken und saufen ;-) neben dem Tränkebecken ist ein Durchgang für uns, damit wir nicht immer die Drähte aufhängen müssen um in den Auslauf der Buben zu wechseln.
Wie haben wir das gelöst? 
Die Dachrinne des Stalles füllt den Tränkebehälter während der Regenphasen auf.
Wenn mal kein Regen fällt, füllen wir mit dem Aggregat den Wassertank im Stall auf, schließen einen Schlauch an den Ablaufhahn .... 

... lassen einen Kübel mit Wasser voll laufen und pumpen dann das Wasser mit einer einfachen Schmutzwasser-Gartenpume, die wir dann an das Aggregat anschließen, durch einen Schlauch in den Tank mit dem Tränkebecken. Das dauert zwar etwas, aber die Zeit kann man an einem Stall immer sinnvoll nutzen.

Eine kleine Modifikation: Wir schließen Innentank und Außentank mit einem Schlauch zusammen, der im Prinzip mit Überlauf funktioniert, so müssen wir keine Pumpe anschließen:


Für den Winter werden wir den Tank noch isolieren, damit uns das Wasser nicht einfriert. Auch im Sommer bleibt das Wasser dann kühl und frisch.
Im Winter wird aber dann der Überlauf nicht funktionieren, weil uns das Wasser im Schlauch am Boden sonst einfriert. Hier hoffen wir auf Schneeregen oder Schmelzwasser oder füllen mit Kanistern den Tank voll.

Bei Minusgraden werden uns, wie schon im letzten Jahr, Grabkerzen das Tränkebecken lauffähig halten.

So sieht der Tisch mit der Tränkeschale aus, von beiden Seiten. Einmal zu sehen als Rohbau mit dem Anschlußgestänge an den Tank und darunter die Öffnung für den Wasserstandschlauch, und einmal angeschlossen an den Tank.

Hier jetzt verkleidet. Die Verkleidung der Trinkschale ist wie der Tank innen mit Styropor und zusätzlich mit Alufolie an den Rändern abgedichtet, damit die Grabkerzen den Innenraum gut aufheizen können und nicht zuviel Wärme verloren geht. An der Seite unterhalb der Trinkschale befindet sich eine Klappe, dahinter befinden sich 3 Kerzen. Nicht direkt unter der Schale, sodass diese nicht zu heiß wird. 


Unter dem großen Tank hinter der Klappe befinden sich zwischen den Steinen, die den Tank tragen je 3-4 Kerzen. Das hat bei Minustemperaturen bis - 10 Grad ausgereicht.


 Hier sieht man den Füllstandanzeigeschlauch, an den wir auch den Überlaufschlauch zum Innentank anschließen um den Außentank wieder zu füllen. Wir binden ihn so hoch, wie der Tank an Füllmenge gebrauchen kann, der Rest soll überfließen um nicht nach innen auszulaufen.

Hier noch das Video dazu:



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Freitag, 12. Juni 2015

Ein schönes Interview mit Bernd Hackl - Gebisslos, oder nicht, die Fehler in der Reiterei

Das Interview wurde bei pferdefluesterei.de/ veröffentlicht. Außerdem gibt es dort noch ein Interview zum Leittierverhalten, ebenfalls mit Bernd Hackl.

Ein sehr umfangreicher Artikel zum gebisslosen Reiten ist auch hier zu lesen:
http://www.eschbach-horsemanship.com/gebisslos-reiten.html?page=all

Viel Spaß beim Lesen.

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Einfache Yoga-Übungen für einen guten Sitz im Sattel

Hier hat sich doch wirklich mal jemand Gedanken gemacht wie man einen besseren Sitz im Sattel gewinnt, durch Yoga-Übungen.

Finde ich toll, hier ist der Link: Yoga für Reiter


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