Montag, 31. August 2015

Wie ist es um unsere Führungsqualität bestellt?



Immer wieder ein Thema: Wie werde ich zum "Leittier" meines Pferdes? Hier geht es meist um die Frage Dominanz und Vertrauensbildung. Doch was ist wirklich Dominanz in aller Konsequenz? Führungsqualitäten gewinne ich jedenfalls nur durch Arbeit an mir selbst. Das kann man lernen.

Es gibt Bücher, Kurse, Lehrmeister. Dann wird mein Pferd auch meine Führung anerkennen, freiwillig. Dann braucht es keine Dominanz mehr. Es ist ein längerer Weg, der mir aber die Achtung und Freundschaft des Pferdes entgegen bringt und nicht seine Unterwerfung.

Nicht nur der Freizeitreiter beim Pferdeumgang, sondern besonders Manager brauchen echte Führungsqualitäten. Deshalb ist die Arbeit mit Pferden hier auch besonders gefragt. Pferde reflektieren/spiegeln uns sofort. Wir Menschen können daher leicht erkennen, wo wir zuviel Druck geben, zu wenig anspornen, unsere Energie verändern müssen.

Ein toller Artikel zum Thema auf der Website von Karin „Kelly“ Rupprecht und Christof Preller:
Weg zur natürlichen Autorität 

Warum ein Pferd führen garnicht so einfach ist

Vom klebenden Pferd zu unserer Führungsqualität

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Freitag, 21. August 2015

Futterraufen oder Futternetze, was ist besser? Unsere Erfahrungen hier

Wir haben unseren Pferden schon lange engmaschige Futternetze aufgehängt. Damit konnten wir inzwischen sehr lange Freßzeiten realisieren. Bis zu 12 Stunden pro Tag bei 2x Netze füllen.

Da es aber unterschiedliche Pferde gibt, kann man keine Empfehlung für alle Pferde gleich nennen.
Denn einige Kandidaten fressen brav langsam Halm für Halm heraus, andere beißen kräftig rein, wieder andere hacken mit den Zähnen ganze Löcher raus und dann gibt es noch die hartgesottenen, die gleich mit dem Huf reinschlagen. Und dann natürlich irgendwann hängen bleiben. Gut, wer dann nicht gleich in Panik verfällt und ein paar Stunden brav wartet, bis jemand kommt um ihn zu befreien.
Oder das Netz gibt vorher nach.... Wie lange diese Netze halten, kommt also immer auf`s jeweilige Pferd an.

Ich habe schon einiges jetzt selber erlebt, anderes im Internet gesehen. Selbt in großen Metallraufen, in denen große Rundballen gelagert werden, die mit Netzen zugedeckt werden, damit die Pferde durch die Fressgitter langsamer fressen sind nicht zu 100 % sicher. Da lag doch tatsächlich mal ein Pferd quer über dem Heu in der Raufe, was sich total in dem großen Netz verfangen hatte. Es musste von der Feuerwehr befreit werden. Die Raufe sah aus, wie diese hier und hatte ein großes Netz über dem Heu:


Ein Pferd hatte sich mit dem Kopf von einem Durchfressgitter in ein benachbartes Gitterabteil gesteckt... man kann sich das garnicht so vorstellen... aber: Genickbruch. Aus Gründen der Bildrechte, zeige ich das hier nicht. Fressgitter wie hier mit Blickschutz sind da schon besser, da kann keines seinen Kopf in ein Nachbargitter stecken:

Ich glaube Pferde können ganz schön viel Unsinn machen. Alles kann man nicht vorher sehen.

Hier sind Bilder von unseren Lösungen:

 Diese Netze haben lange gute Dienste geleistet, Netz im Netz sozusagen:
 Oben eng zugebunden, damit kein Huf rein kann:

Nach unserem Neuzugang, der versucht hat, mit dem Huf größere Löcher zu schlagen, wollten wir es mit Futterraufen aus Holz und Netz versuchen:

Anfangs sah es ganz gut aus...

doch je tiefer die Pferde fraßen, und je weniger Heu drin war, desto mehr zogen sie am Netz und hoben die Futterraufe einfach auseinander. Sie war viel zu leicht.

Wir haben uns nun der löchrigen Netzen wegen und der viel zu leichten Holzraufen für verzinkte Industrie-Gitterboxen entschieden. Hier beispielsweise zu finden:
http://www.behaelter-logistik.de/pages/bakery/industrie-gitterbox-ig-1581-1946.php

Sie lieben es Löcher zu fressen und ihre Nasen tief zu vergraben:



Mittlerweile aber wegen der Einstreu auf dem ganzen Futterplatz, kommt nur eine Schicht Stroh rein und die Heunetze oben drauf. Wir haken sie mit Karabinerhaken fest.






Matsch im Paddock - jetzt nicht mehr - mit Platten und Steinen zur Befestigung

Welcher Offenstallbewohner kennt diese Bilder nicht....
Mit der Schubkarre kaum ein Vorwärtskommen

Tiefer Boden wo selbst die Stiefel stecken bleiben

Mit Wasser, das sich in den Vertiefungen Ewigkeiten hält

Für uns nächsten Winter kein Problem mehr.
Wir haben uns einen befestigten Futterplatz angelegt mit Knochensteinen gepflastert und einen Weg gelegt bis zum Unterstand, quer über den Auslauf mit Rasengitterplatten der Firma Riedwiesenhof. Diese kann man auf trockenen oder matschigen Untergrund ohne Unterbau verlegen. 

Wir haben den Weg trocken verlegt und mit Kies und Sand/Erde Gemisch verfüllt. Bisher wird er gut festgetrampelt von den Pferden. Wir werden sehen, wie es im nächsten Matschwetter aussieht. Jedenfalls versinkt uns die Schubkarre nicht mehr.

Die Verlegung war sehr einfach, Platten drauf, zusammengesteckt und da lagen sie. Kinderleicht, ehrlich. Aber... jetzt kommts... da wir nur einen schmalen Weg gelegt haben, wollten wir ihn mit Erdnägeln feststecken. Die haben wir aber nur zur Hälfte reinbekommen und auch erst, als wir ein paar davon krumm geschlagen hatten. Denn der Bodenunterbau ist voller Steine aus der Drainageschicht.

Aber nicht lange und sie steckten zumindest zur Hälfte drin. Die Bilder zeigen es deutlich, wie wir den Rest, der noch raus schaute krumm gehauen haben um ihn in die Waben zu versenken.
Der Weg wird gern gelaufen und befestigt sich allein weiter. Hier nun die Bilder unserer ca. 2 stündigen Arbeit:













Hier der Auslauf im Winter, der Weg bleibt trocken, fest und glatt, selbst wenn alles rundum versumpft, 
die Pferde benutzen ihn gern:


  



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Donnerstag, 20. August 2015

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Va- Reitartikel– das sind wir!

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Mattes Lammfell hat, wie der Name schon sagt, überwiegend hochwertige Lammfellprodukte.  Das Sortiment wird auf laufend neu durchdacht und optimiert.
So bietet Mattes als einer der Wenigen z.B. Sattelgurte mit Lammfell für beinah jeden Pferdetyp. Wo gibt es so etwas schon? Mattes hat wirklich eine immense Auswahl an Lammfellgurten in unterschiedlichen Formen. Wie wäre es z.B. mit einem mondförmigen Sattelgurt für Pferde die „sehr rund“ sind?
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Freitag, 14. August 2015

Pferde artgerecht halten

Ein tolles Buch über Paddockbox, Offenstall, Laufstall, Bewegungsstall. Der Trend geht weg von der Gitterbox, hier wird beschrieben, wie es funktionieren kann. Aber nicht nur, denn es beinhaltet tolle Tipps zu Problemlösungen wie Matsch im Auslauf oder welche Liegefläche funktioniert wie.

Hinweise zur Gruppenhaltung und die besonderen Erfahrungen damit fehlen ebensowenig wie Tipps zur Bepflanzung rund um den Stall. Wie baue ich einen Stall, was ist genehmigungspflichtig, wie teile ich den Stall ein, wie mache ich es dem Pferd gemütlich, wie lebt mein Pferd gesund, so ziemlich alle Fragen rund um die Pferdehaltung werden beantwortet, ich war begeisterte Leserin.

Der Autor Romo Schmidt verfügt über mehr als 40-jährige Erfahrung in der Pferdehaltung. Als Bauingenieur hat er bereits zahlreiche Innenboxenställe in Lauf- und Offenställe umgebaut und schreibt in Fachzeitschriften über Stallbau und Pferdehaltung.

Das erhält gleich meine Kaufempfehlung:



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